- achtsam mit mir umgehen -

 

 

 

Massagen gehören zu den ältesten Heilkünsten der Erde und der großen Kunst der Berührung. Ihre Wurzeln liegen in China, wo die Massage ursprünglich der Krankheitsvorbeugung durch eine gesunde Lebensweise und der Steigerung des Wohlbefindens diente. Auch andere alte Kulturen wie die Griechen, Japaner, Inder, Äqypter, Perser, Römer und weitere alte Völker praktizierten einst ihre eigene Art von Massage, meist in Kombination mit Kräutern und Ölen.


Ob Rückenschmerzen, Schulter-/Nackenverspannungen oder Dysbalancen durch einseitige Belastung im Alltag – Massagen können diese und andere Beschwerden lindern oder sogar beseitigen.


Dazu nutzen wir die Massagetechniken, die aus dem Wissen der alten Kulturen weiterentwickelt wurden und auf heutige therapeutische Anwendungen und Präventionsmaßnahmen abgestimmt sind. Die anfängliche Idee, dass schmerzhafte Körperbereiche intuitiv gedrückt oder mit der Hand gestrichen werden, um Beschwerden zu lindern, wird heute durch gezielte Handgriffe wie Streichungen, Klopfungen, Knetungen, Reibungen und Schüttelungen ergänzt.


Diese Art der Anwendung macht es möglich, verspannte und schmerzende Muskeln zu lockern, ihre Durchblutung und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen zu verbessern als auch den Stoffwechsel anzuregen. Dieser Effekt wird durch hochwertige Massageöle unterstützt. Neben neutralen Ölen können auch Aroma- und pflanzliche Öle verwendet werden, die jeweils eine individuell unterstützende Wirkung in der Behandlung erzielen.

 

 

"Ein entspannter Mensch ist ein gesunder Mensch."

 

Chinesisches Sprichwort

 

 

Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Sie wird ohne Massageöle angewendet und in der Hauptsache auf dem Rücken ausgeführt. Hier finden sich bestimmte Reflexzonen, denen Teile des Bewegungsapparates, der inneren Organe und des Gefäßsystems zugeordnet sind.


Sind eine oder mehrere dieser Bindegewebszonen „betroffen“, so ist dies teils mit bloßem Auge zu sehen oder über das Abtasten und die Verschieblichkeit der Regionen festzustellen. Es zeigen sich Spannungsunterschiede und Störungen des Stoffwechsels im lockeren Bindegewebe der Unterhaut, die durch eine eingeschränkte Funktion innerer Organe, Gefäße oder des Bewegungsapparates hervorgerufen werden können.


So projizieren sich beispielsweise Unterleibsbeschwerden im Hautareal des oberen Kreuzbeines, Kopfschmerzen im Bereich zwischen den Schulterblättern und nächtliche Wadenkrämpfe in Höhe der Darmbeinkämme, um nur einige zu nennen.


Besondere Handgriffe der Bindegewebsmassage wie Anharkstriche, lange Züge und Fächertechniken sorgen über eine Reizsetzung für einen Spannungsausgleich innerhalb der betroffenen Gewebe. Neben der örtlichen Wirkung auf das Gewebe und die umliegende Muskulatur werden über sogenannte Reflexbogen mit Hilfe des vegetativen Nervensystems auch entfernt liegende Gebiete und Organe beeinflusst. Es kommt zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes und Normalisierung der Aktivitätsmuster der inneren Organfunktionen, des Bewegungsapparates und des allgemeinen Stoffwechsels; die Beschwerden lassen nach oder werden ganz behoben.